Überlastung im Altenheim: Wo ziehst DU die Grenze? – „Kannst du mal eben…?“ – Ein Satz, der in der Pflege oft den Anfang vom Ende der Pause bedeutet. Wir wissen alle: Der Alltag im Altenheim ist hart, und Teamarbeit wird großgeschrieben. Aber es gibt einen Unterschied zwischen gegenseitiger Hilfe und systematischer Ausnutzung.
Wenn die Personaldecke dünn ist, landen oft Aufgaben auf deinem Tisch, die rein gar nichts mit deiner eigentlichen Qualifikation zu tun haben. Das Problem? Jede Minute, die du mit fachfremden Aufgaben verbringst, fehlt dir am Ende für deine Bewohner – und für dein eigenes Durchatmen.
📋 Diese Aufgaben gehören NICHT zu deinem Job:
- Große Reinigungsarbeiten: Den Müll im Zimmer leeren? Okay. Aber den Flur wischen oder die Fenster putzen, weil die Reinigungskraft fehlt? Definitiv Nein.
- Private Botengänge: Mal eben für die Heimleitung privat zur Reinigung fahren oder Besorgungen für Angehörige außerhalb der Dienstzeit machen? Das ist nett gemeint, aber keine Dienstaufgabe.
- Hausmeister-Tätigkeiten: Den tropfenden Wasserhahn reparieren oder schwere Möbel schleppen? Dafür gibt es Fachpersonal (und den Versicherungsschutz!).
- Küche & Service: Wenn du nur noch Geschirr spülst oder die Vorratskammer inventarisierst, statt Pflegepläne zu schreiben oder Wundversorgung zu leisten, läuft etwas schief.
Warum „Nein“ sagen so wichtig ist:
Pflege ist ein Fachberuf. Wenn wir alles klaglos übernehmen, wird sich an den Strukturen nie etwas ändern. Selbstschutz ist kein Egoismus, sondern Voraussetzung, um langfristig gesund in diesem Beruf zu bleiben.
Wie sieht es bei euch aus? Welche „skurrilen“ Extra-Aufgaben wurden euch schon mal aufs Auge gedrückt? Schreibt es uns in die Kommentare! 👇
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